Klare Sache für den KSV Ispringen beim KSV Eisleben

  • 3. Dezember 2017

Ispringen/Eisleben. Der KSV Ispringen ist in der Deutschen Ringerliga (DRL) seiner hohen Favoritenrolle beim KAV Eisleben gerecht geworden. Das Team von Trainer Alexander Leipold gewann am Samstagabend beim Team aus Sachsen-Anhalt klar mit 20:8.
Im Kampf um die ersten beiden Plätze wird es erst am kommenden Freitag wieder spannend, wenn Ispringen zum mittelbadischen Derby bei Germania Weingarten anzutreten hat (20.30 Uhr, Mineralix Arena).

Im Landkreis Mansfeld-Südharz trat Ispringen nicht allerbester Besetzung an gegen einen Gegner, den man zuvor schon zweimal in der Liga bezwungen hatte.

Besonders hervorzuheben war der Freistil-Kampf des Ispringers Israil Kasumov gegen den Mansfelder Kamal Malikov. „Das war Ringen vom Feinsten. Man hat Aktionen gesehen, die man sonst nur selten zu sehen bekommt in so einer Klasse“, freute sich Diana Mehner, die Sportliche Leiterin des KSV Ispringen, über den 4:0-Sieg des Russen.

Ebenfalls im Freistil überzeugte Roman Amoyan (59 kg) für die Ispringer. Der Armenier war haushoch überlegen (16:0) und „findet sich jetzt super die 59-Kilo-Klasse hinein“, lobte Diana Mehner.

Tonimir Sokol war in der 66-Kilo-Klasse im griechisch-römischen Stil (Greco) hervorzuheben. Der Kroate zeigte gegen Ibrahim Ilysav eine sehr gute Leistung und war dabei auch taktisch sehr clever.

Igor Besleaga hat in der 75-Kilo-Klasse (Greco) seine Aufgabe gegen Marcus Breitschuh souverän gemeistert (16:0, technische Überlegenheit). In der 86-Kilo-Klasse (Greco) war auch Neven Zugaj klar Chef auf der Matte, tat sich aber mit der etwas merkwürdigen Technik seines Gegners ein wenig schwer. Trotzdem rettete der Kroate seinem Team souverän zwei Punkte.

Etienne Wyrich musste stilartfremd gegen den Weltklasse-Mann Anzor Urishev ran, hielt sich zunächst wacker, hatte aber am Ende dem starken Kontrahenten nichts mehr entgegenzusetzen.

Über 98 Kilo Greco kassierte Ardo Arusaar aufgrund einer Unaufmerksamkeit eine knappe Niederlage (0:2).

In der 130-Kilo-Klasse (Freistil) zeigte Robert Baran, dass er zur Weltspitze zählt. Sein Gegner Toni Bernhardt war in dem Kampf ohne jede Chance (16:0). PZ, mm