KSV Ispringen verliert Generalprobe vor Ringerfinale

  • 21. Januar 2018

Ispringen. Der KSV Ispringen hat den letzten regulären Kampf vor dem Finale in der Deutschen Ringerliga am Freitagabend gegen den amtierenden deutschen Meister Germania Weingarten mit 6:11 verloren und beendet die Runde auf Platz zwei.
In der Neuauflage des Bundesliga-Finales von 2017 konnte Ispringen allerdings aufgrund von Verletzungen und einiger Kämpfer, die international am Start waren, nicht in Vollbesetzung antreten. So musste etwa Freistilringer Etienne Wyrich statt in der 130 Kilogramm-Klasse in der 98-er antreten und verlor trotz starker Leistung mit 0:5 Wertungspunkten gegen William Harth. Überhaupt gab Ispringen an diesem Abend viele Kämpfe nur ganz knapp und teilweise auch unglücklich ab. Ibrahim Fallacara (griechisch-römisch, 59 kg) führte gegen Weingartens Vyugar Ragymov 15 Sekunden vor Schluss mit zwei Punkten, konnte die Wertung aber nicht über die Zeit retten. Ebenso knapp verlor Roman Amoyan (gr.-röm., 66kg) gegen Maxim Mamulat (4:6), während sich Maxim Sacultan (Freistil, 66 kg) der technischen Überlegenheit des Germanen Alejandro Valdes beugen musste. Verlass war auf Igor Besleaga (gr.-röm., 75 kg), der Ionut Panait 7:0 bezwang. Die Griechisch-römisch-Ringer Neven Zugaj (86 kg) und Ardo Arusaar (98 kg) feierten ebenfalls knappe Siege. Die Niederlage vor dem Finale will Alexander Leipold nicht zu hoch bewerten. „Wir haben jetzt ein bisschen Zeit, um uns aufs Finale gegen Schifferstadt vorzubereiten. Wir werden den Gegner genau analysieren und hoffen, dass unsere verletzten Kämpfer wieder zurückkommen.“

Wie sieht Leipold die Chancen im Finale? „Ich erwarte 20 enge Kämpfe. Schifferstadt hat eine extrem starke Mannschaft und ist Favorit. Doch umso mehr werden wir uns freuen, wenn wir am Ende den Titel holen.“ dom