KSV Ispringen verliert gegen Nendingen – Im Halbfinale wartet Weingarten

  • 9. Dezember 2018

Tuttlingen. Platz drei wäre für den KSV Ispringen noch drin gewesen, als er am Samstagabend in der Tuttlinger Mühlauhalle auf die Matte ging. Doch nach der 9:14-Niederlage beim ASV Nendingen schließen sie die Runde als Vierter der Deutschen Ringerliga ab – und treffen im Halbfinale am 5. und 12. Januar somit auf den Tabellenersten: Germania Weingarten.
Acht Punkte für den Gegner hatte KSV-Trainer Alexander Leipold bereits zuvor einkalkuliert. Denn sowohl in der Klasse 87 Kilogramm Freistil als auch bei 67 Kilo Griechisch-Römisch musste er aufgrund von Verletzungen Ringer aufbieten, die sonst in anderen Klassen zuhause seien. „Und dann“, so Leipold, „wird es natürlich schwer.“

Daran änderten auch die guten Auftritte in den unteren Gewichtsklassen nichts. Wie schon im Hinkampf, der 13:13 endete, entschieden zwar Roman Amoyan (Griechisch-römisch, 60 Kilo, 3:0) und Arsen Harutyunyan (Freistil, 63 Kilo, 3:0) ihre Duelle für sich. Doch danach folgten nur noch zwei Ispringer Erfolge: Für diese sorgten Davit Tlashadze (Freistil, 77 Kilo, 2:0) und Nicholas Gwiazdowski (Freistil, 130 Kilo, 1:0).

„Viele Kämpfe waren solche auf Augenhöhe: Mal gewinnt man die, mal verliert man sie“, so Leipold. An diesem Samstag habe man sie eben mehrheitlich verloren – etwa, als Roberti Kobliasvili (87 Kilo, Griechisch-römisch), dem Olympia-Silbermedaillengewinner Zhan Belenyuk unterlag.

„Aber wir hoffen, dass die verlorene Generalprobe ein gutes Zeichen für das Halbfinale ist“, so Coach Leipold weiter. Zumal dann eine in Teilen andere Mannschaft als am Samstag auf der Matte stehen werde – so dass Ispringen in Weingarten in allen Klassen Paroli bieten kann. PZ, sw